Die ausbildung der dressurpferde bis zur dressurklasse S kann man bei markus waterhues machen. wenn man besser
reiten lernen
will muss man einen
dressurlehrgang bei markus waterhues
machen auf dem
reiterhof hof norwegen
für die ausbildung zum dressurreiten der hohen leistungsklasse S und grand prix im dressurreiten bei dem dressurausbilder für dressurreiter und dressurpferde auf dem hof norwegen.
Dressurreiten ist eine Disziplin des Pferdesports, bei der die natürlichen Veranlagungen des Pferdes durch gymnastische Übungen gefördert und verfeinert werden. Das Dressurreiten hat das rittige Pferd zum Ziel, das auf minimale Signale („Hilfen“) hin zum exakten Ausführen einer gewünschten Aufgabe („Lektion“) veranlasst werden kann. Die dressurmäßige Ausbildung des Pferdes stellt die Grundlage jeder reiterlichen Betätigung dar und findet ihre Vollendung in der Hohen Schule. Maßgeblich für die Ausbildung aller Pferde in der Dressur ist die sogenannte Skala der Ausbildung.
Dressurreiten fördert und verfeinert die natürlichen Bewegungen des Pferdes und ermöglicht ihm, das Gewicht des Reiters optimal zu tragen und trägt dadurch zur Gesunderhaltung des Pferdes bei. Dressur bedeutet in diesem Zusammenhang weniger das Konditionieren des Pferdes auf Kommandos in Sinne einer Freiheitsdressur als vielmehr die Gymnastizierung und Sensibilisierung des Pferdes zur Erhöhung von Kraft, Beweglichkeit und Durchlässigkeit.
Auf Turnieren werden Reiter und Pferde in Dressuraufgaben mittels einer Wertnote von 0 (nicht gezeigt) bis 10 (ausgezeichnet) bewertet. Es wird entweder eine Note für die gesamte Aufgabe vergeben oder eine Gesamtnote, die sich aus separaten Noten für jede einzelne Lektion der Aufgabe ergibt. Die Prüfungen werden auf einem genormten Dressurviereck einzeln oder in kleinen Gruppen durchgeführt und von bis zu fünf Richtern gemeinsam oder einzeln bewertet.
Die Dressuraufgaben bestehen aus einer bestimmten Anzahl von Lektionen, die in einer bestimmten Reihenfolge oder, in einer Kür, auch mit Musikuntermalung in frei gewählter Abfolge gezeigt werden. Das Pferd bewegt sich dabei in den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp auf geraden und gebogenen Linien (Bahnfiguren), vorwärts, seitwärts oder auch rückwärts. In den höheren Disziplinen der Dressur werden kompliziertere Bewegungsabläufe gezeigt (Traversale, Passage, Piaffe, Galopppirouette etc.)
Bewertet werden der Sitz und die Hilfengebung des Reiters, die Bewegung und die Rittigkeit des Pferdes sowie die Korrektheit der Ausführung der verlangten Lektionen.
Das Dressurreiten als Sport entstand Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Vergleich zwischen Offizieren und war, wie die meisten reitsportlichen Disziplinen, anfangs ausschließlich diesen vorbehalten. Das Reglement der seit 1912 olympischen Sportart geht auf die militärischen Anforderungen der europäischen Kavallerien zurück. Heute sind weltweit Frauen im Dressursport führend. Deutschland ist seit Jahrzehnten auch auf Grund seiner Erfolge in der Pferdezucht dominierend im Dressursport; es ist mit die erfolgreichste Sportart, in der deutsche Sportler international antreten.
Den modernen und tierärztlichen Anforderungen entsprechend verfügt die Reitanlage des Hof Norwegens, in Zusammenarbeit mit dem FEI-Tierarzt Martin Hinrichsen, über Pferderehabilitationseinrichtungen. Dazu gehören unter anderem eine moderne Führanlage, ein ergonomisch, modernes Laufband für die Pferdeheilung und ein Außenallwetterplatz. Die positiven Auswirkungen des Laufband-Trainings auf die Leistungsfähigkeit des Pferdes werden in allen Disziplinen des Pferdesports geschätzt.
Adobe Flash Player nicht installiert oder älter als 9.0.115!
Ein Laufband fördert den Aufbau der Rücken- und Hinterhandmuskulatur. Es optimiert die Entwicklung der Muskelkraft, die Koordination und die Kondition des Pferdes. Ein modernes Laufband, wie das auf dem Hof Norwegen von der Firma Horse Gym2000, kommt dem natürlichen Bewegungsbedürfnis des Pferdes entgegen. Veterinäre befürworten den Einsatz eines Laufbandtrainers für messbare Leistungssteigerung, zur Rekonvaleszens und zur Prävention von Muskel- und Knochenproblemen und Verletzungen.
Der Laufbandboden gleicht einem natürlich gewachsenen Gras- oder Waldboden, auf welchem die Pferde zu einem gleichmäßigen, planen Abfußen kommen. Die Schrittfläche passt sich dabei dem Bewegungsablauf des Pferdes an. Durch diese spezielle Technik wird eine maximale Losgelassenheit und ein sinnvoller Aufbau der Rücken- und Hinterhandmuskulatur erreicht. Die Anfahrautomatik startet das Laufband sanft, so dass das Pferd langsam in seinen Rhythmus finden kann und außerdem unterstützt es das taktreine und sichere Schreiten des Pferdes auf dem Laufband. Durch das vollautomatische Überwachungssystem und die an drei Punkten angebrachten Norausschalter, wird für eine optimale Sicherheit des Pferdes während des Laufbandtrainings gesorgt, falls das Pferd einmal ins Stolpern gerät.
Die Vorteile eines Laufbandes für Pferde sind unter anderem:
Unsere Pferde werden immer dicker
Frau Nicole Heid (Dipl. - Ing. (FH)) hat in einer Studie, im Rahmen Ihrer Diplomarbeit festgestellt, daß 22% der untersuchten Pferde konnten sogar hinsichtlich ihres Bodyconditionscores (Körperkonditionswert) als fett eingestuft werden können
gezielte Förderung der Muskelbildung an Rücken und Hinterhand
Training mit maximaler Losgelassenheit
Verbesserung der Kondition
Steigerung der Leistung für den Sporteinsatz
Unterstützung des Genesungsprozesses nach Krankheit und Verletzungen
Schwungvolle Bewegungsabläufe basieren auf dem natürlichen Vorwärtsdrang des Pferdes, die sich aus einer aktiven Hinterhand über einen schwingenden Rücken entwickeln. Nur eine gut trainierte und muskulöse Hinterhand kann Gewicht aufnehmen und den Impuls zum "Vorwärts" geben. Durch die vorbestimmte Geschwindigkeit des Laufbands der Firma Horse Gym2000 müssen vermeintlich faule Pferde, ohne unablässigen Gebrauch von vorwärtstreibenden Hilfen, fleißig gehen. Eine Desensibilisierung auf Reiterhilfen findet hier nicht statt. Das junge Pferd kann ganz individuell, je nach anatomisch bedingter Struktur, die erwünschten Muskelgruppen schonend aufbauen.
Geraderichtung und Balance
Junge Pferde haben noch nicht genügend Kraft in der Hinterhand. In der Vorwärtsbewegung im Trab bekommen sie, vorallem unter dem Reiter, deshalb ihre Vorderbeine nicht weg, während die Hinterbeine sehr weit vorgreifen. Sind sie dann auch noch ein wenig schief, müssen sie natürlicherweise, um sich nicht selbst in die Ballen zu treten, mit der Hinterhand seitlich ausweichen. Insbesonders muss die Kraft für die angestrebte Geraderichtung entwickelt werden. Die größten Vergehen zur Geraderichtung eines Pferdes, liegen in falscher Anwendung der reiterlichen Körperkraft und Gewalt. Man kann ein Pferd nicht gerade ziehen oder zwingen. Damit erreicht man nur Verspannungen, die Entwicklung der "falschen" Muskulatur und damit auf Dauer mehr und mehr die einseitige Schiefe.
Durch die seitliche Bewegungsbegrenzung des Laufbandes, müssen die Pferde unter ihr Gewicht treten und können nicht hinten breit und schief gehen. Dies zeigt sich insbesonders im Aufbau einer beidseitig gleich starken und beweglichen Muskulatur.
Aufgrund der oben aufgeführten Verbesserungen aus der bisher geleisteten Konditionierung, sind auch die richtigen Ansätze zur positiven Aufnahme des Reitergewichts geschaffen. Über die Kraft und Ausdauer der Hinterhand, die eine positive Kraftübertragung über einen gestärkten Rücken (Muskulatur) erlaubt, ist das junge Pferd bestens prädestiniert, vermehrt Trag- und Schubkraft aufzubauen.